Die Frühlingssonne lässt nicht nur die ersten Blüten erblühen und die ersten Blätter wachsen, auch die Gräser nehmen ordentlich an Fahrt auf. So findet man sich schnell mit dem Rasenmäher in der Hand im Garten wieder. Rasenmähen und wilde Wiesen – wiederspricht sich das nicht?
Jein. Auch wilde Blumenwiesen müssen gepflegt werden. Tut man das nicht, dominieren schnell einige wenige (Gras-)Arten und mit der Zeit wird die Fläche verbuschen. Aus ökologischer Sicht auch wertvoll, aber sonnenliebende Wildwiesenarten werden verschwinden. Die Blumenwiese muss also pro Jahr ein- bis dreimal gemäht werden. Die Blüte der Margerite kann ein Anhaltspunkt für den richtigen Zeitpunkt der ersten Mahd dienen (Anfang/Mitte Juni). Die letzte Mahd findet spätestens im Ende September statt.
Die Fläche sollte außerdem abschnittsweise gemäht werden, denn so können Insekten, Amphinien und andere Wiesenbewohner immer einen Rückzugsort und genug Nahrung finden. Lässt man das Mahdgut noch einige Tage auf der Fläche trocknen, können auch die letzten Insekten die gemähten Pflanzen verlassen.
Das Mahdgut sollte aber in jedem Fall abgetragen werden, sonst bekommen Wildblumen am Boden nicht genug Licht und Luft. Durch das langsam verrottende Material, werden dem Boden Nährstoffe zugeführt, die ein zu starkes Wachstum von Gräsern und Beikräutern fördern. Beides führt zum Verschwinden von Wildblumenarten und zu einer ungewollten Nährstoffanreicherung.
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