Projektfortschritte

Bis 15.09.18

1. Kommunikation des Projektes „Blühende Naturparke“ in den Naturparken in denen es noch nicht existiert:
Unterstützung von zwei Naturparken bei der Durchführung von rege besuchten Seminaren zur Anlage und Aussaat von Wildblumenflächen. (Naturpark Stromberg-Heuchelberg: 10.07.18, Naturpark Neckartal-Odenwald: 13.07.18.
Um den Austausch zwischen den Projekten in den Naturparken zu unterstützen, wurde in der KW31 mit einem 14-tägigen telefonischem Austausch zwischen den einzelnen Naturparken und dem Projektteam Blühende Naturparke begonnen. Zusätzlich wurden zwei erste Quartalstreffen im September und Dezember 2018 geplant.

2. Entwicklung eines Leitfadens zur Durchführung des Projektes „Blühender Naturpark“:
Das Projekt soll über einen Leitfaden dokumentiert werden. Hierzu wurde ein Konzept erstellt und mit den Textarbeiten begonnen.

3. Entwicklung von regional typischem Saatgut.
Um die regionale Saatgutentwicklung voran zu treiben, sind Arbeiten zu der Methode Wiesendrusch geplant. Das neu entwickelte Konzept sieht vor, in Zusammenarbeit mit einer wissenschaftlichen Institution, die Artenzusammensetzung auf mit Wiesendrusch und konventionellem Wildblumensaatgut eingesäten Flächen zu analysieren und den Artenverlust zwischen Spender- und Zielfläche zu untersuchen. Die Ergebnisse werden Aufschluss darüber geben, inwiefern Wiesendrusch für das Projekt Blühende Naturparke eine geeignete Methode zur regionalen Saatgutgewinnung darstellt. Hierzu wurden Flächen akquiriert, eine Einsaat mit Wiesendruschsaatgut ist noch in diesem Jahr geplant. Um das Projekt auch wissenschaftlich begleiten zu lassen, wurde der Kontakt zu naturwissenschaftlichen Studiengängen baden-württembergischer Universitäten gesucht. Eine Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen im Rahmen von mindestens einer Abschlussarbeit ist nächsten Sommer geplant.

4. Besichtigung ausgewählter Einsaatflächen:
In fünf Naturparken (Naturpark Neckartal-Odenwald, Naturpark Obere Donau, Naturpark Schönbuch, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und Naturpark Stromberg-Heuchelberg) konnten rund 35 Kommunen für die Herbstaussaat 2018 gewonnen werden. Insgesamt wurden in den letzten Wochen ca. 140 Flächen gemeldet, besichtigt und die Flächenbesitzer zur Anlage, Ansaat und Pflege der Fläche beraten. So wurden im Naturpark Neckartal-Odenwald ca. 70 Flächen in rund 12 Kommunen besichtigt. Im Naturpark Obere Donau wurde eine Stadt mit drei Flächen besichtigt. Im Naturpark Schönbuch wurden vier Kommunen mit ca. 15 Flächen besichtigt. Im Naturpark Stromberg-Heuchelberg wurden ca. 25 Flächen 7 Kommunen besichtigt und beraten. Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord wurden rund 40 Flächen in 15 Kommunen besichtigt.

7. Begleitende Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierung:
Da die Öffentlichkeitsarbeit ein zentraler Bestandteil des Projektes ist, wurde hierzu ein Konzept „PR- und Pressearbeit Blühende Naturparke“ entwickelt. Zur Umsetzung wird nun die Domain www.bluehende-naturparke.de über der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gehostet und schnellstmöglich mit Inhalt gefüllt. Des Weiteren wurden Print-Medien in Form eines Flyers und zweier Roll-Up´s erstellt und produziert. Dokumente zur Flächenvorbereitung, Ansaat und Flächenpflege, ein Handzettel zum Projekt erstellt und in digitaler Form zur weiteren Verwendung an die Naturparke gegeben. Erste Pressevorlagen wurden erstellt und zur Individualisierung und zum Versand an die Naturparke geleitet. Die Imker, als wichtige Zielgruppe des Themas werden über einen bald erscheinenden Artikel in dem deutschlandweiten Infomagazin des Deutschen Imkerbundes e.V. angesprochen. Ein Projektupdate für die ForstBW intern wurde für die nächste Ausgabe eingereicht. Die sozialen Medien Facebook und Instagram werden mit aktuellen Themen zum Projekt bespielt. Zusätzlich wird bereits jetzt der Auftritt des Projekts auf dem Markt der Naturparke mit einem Infostand und einer Bastelaktion für Kinder im Oktober geplant: aus Sperrholz ausgesägte Insekten werden von den Kindern bunt bemalt und können – an einen Stab angebracht – die derzeit ökologisch sehr wertvollen, aber weniger farbenfrohen Wildblumenwiesen im privaten Rahmen optisch aufwerten. Hierfür wurden Holzzuschnitte produziert.

Durchgeführte Umsetzungsschritte:

– Unterstützung von zwei Naturparken bei der Durchführung von Seminaren zur Anlage und Aussaat von Wildblumenflächen
– Start mit 14-tägigem telefonischem Austausch zwischen den einzelnen Naturparken und dem Projektteam Blühende Naturparke – Planung der zwei ersten Quartalstreffen im September und Dezember 2018
– Leitfaden: Konzeptentwicklung und erste Textarbeiten
– Konzeptentwicklung regionale Saatgutentwicklung
– Umsetzung regionale Saatgutentwicklung: Flächenakquise, Planung von ersten Wiesendruscheinsaaten
– Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen: Abschlussarbeit ist nächsten Sommer ist geplant
– Besichtigung ausgewählter Einsaatflächen: In fünf Naturparken konnten rund 35 Kommunen für die Herbstaussaat 2018 gewonnen werden. Insgesamt wurden in den letzten Wochen ca. 140 Flächen gemeldet, besichtigt und die Flächenbesitzer zur beraten.
– Entwicklung eines Konzepts zur „PR- und Pressearbeit Blühende Naturparke“
– Domain www.bluehende-naturparke.de wird über der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gehostet
– Erstellung von Print-Medien: Flyer, zwei Roll-Up´s,
– Digitale Dokumente wurden erstellt und zur Individualisierung und zum Versand an die NPe gegeben: Dokumente zur Flächenvorbereitung, Ansaat und Flächenpflege, ein Handzettel
– Erste Pressevorlagen wurden erstellt und an die Naturparke geleitet.
– Ansprache von Interessensgruppen: bald erscheinende Artikel in dem deutschlandweiten Infomagazin des Deutschen Imkerbundes e.V. und der ForstBW intern
– Die sozialen Medien Facebook und Instagram werden laufend mit aktuellen Themen zum Projekt bespielt
– Planung des Projektauftritts auf dem Markt der Naturparke
– Durchführung des ersten Quartalstreffen mit allen Projektmitarbeitern der Blühenden Naturparke (14.09.)
– Unterstützung bei der Durchführung von dem Flächenanlageseminar im NP Schönbuch „Insektenweide“ am 12.09.

Bis 30.06.18

Das Projekt findet in allen Naturparken viele Befürworter, sodass große Fortschritte in der Umsetzung zu verzeichnen sind. In vier Naturparken wurde das Projekt bei insgesamt 230 Interessierten erfolgreich vorgestellt. Viele Gemeinden konnten für das Projekt gewonnen werden. Aktuell laufen die Flächenmeldungen für eine initiale Einsaat im September/Oktober.
Um einen regen Austausch zwischen den Naturparken zu unterstützen, wird außerdem kontinuierlich über die laufenden Naturpark-übergreifenden Arbeiten berichtet und ein regelmäßiges Quartalstreffen geplant.
Da die Öffentlichkeitsarbeit ein zentraler Bestandteil des Projektes ist, wird hierzu derzeit ein Konzept entwickelt. Als ersten Schritt wird die Domain www.bluehende-naturparke.de von dem Antragsteller gehostet und schnellstmöglich mit Inhalt gefüllt. Des weiteren werden Print-Medien in Form eines Flyers und eines Handzetteln erstellt.
Um das Projekt auch wissenschaftlich begleiten zu lassen, wurde der Kontakt zu naturwissenschaftlichen Studiengängen baden-württembergischer Universitäten gesucht und Abschlussarbeiten zum Thema „Regionale Saatgutentwicklung“ ausgeschrieben.

Durchgeführte Umsetzungsschritte

– Engagement von 2 Dienstleistern für das Projekt
– Kommunikation des Projektes im Zuge von Mitgliederversammlungen oder ähnlichen Veranstaltungen in 3 Naturparken Baden-Württembergs.
– Durchführung einer Auftaktveranstaltung des Projekts (Forum) in 4 Naturparken Baden-Württembergs.
– Besichtigungen von Einsaatflächen und Beratung der Grundstückseigentümer
– Vorbereitung der initiale Einsaat in 3 Naturparken mit Kindergärten/Schulen/Stakeholdern
– Einsaat im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord auf 60 Flächen mit Kindergärten/Schulen/Stakeholdern
– Unterstützung bei den Vorbereitungen für die Durchführung von 4 Blühflächenseminaren
– Erstellung eines Konzeptes für den Leitfaden