Aktuelles

Unsere nächste Online-Veranstaltung am 17.07.24 um 13 Uhr:

Artenvielfalt im Siedlungsbereich fördern – mehr Stadtnatur durch Gebäudegrün

Foto: E. Isenberg
Foto: E. Isenberg

Stadtnatur wird in der Stadtentwicklung immer wichtiger. In artenreich gestalteten Städten besteht die Chance, dass sich diese besser an den Klimawandel anpassen, einen wertvollen Beitrag zur Förderung der biologischen Vielfalt leisten und für Bewohnerinnen und Bewohner gesünder und lebenswerter werden. Zahlreiche Studien aus den vergangenen Jahren zeigen, dass sich naturnahes, artenreiches Grün positiv auf das Leben in der Stadt auswirkt.

Das Bundesumweltministerium (BMUV) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) unterstützen Städte und urbane Akteure bei zentralen Aufgaben und Themen rund um das Thema Stadtnatur, unter anderem durch Wissenstransfer und Beratung. Mit der Förderung von Projekten zur Stadtnatur im „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“, politischen Initiativen und Strategien auf Bundesebene wie dem „Masterplan Stadtnatur“ und dem „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ werden durch den Bund aktiv Maßnahmen zur Stärkung der biologischen Vielfalt und Förderung von Stadtnatur vorangetrieben.

In diesem Vortrag werden die einzelnen Förderinstrumente beleuchtet und aktuelle Informationen zur Förderung der biologischen Vielfalt und der Naturausstattung in den Kommunen gegeben. Es werden Maßnahmen zur Entwicklung urbaner grüner Infrastruktur (UGI) vorgestellt, Informationen zur strategischen Planung und Gestaltung nachhaltiger und biodiverser Grünräume vermittelt und Handlungsempfehlungen zur doppelten Innenentwicklung (DOPI) für einen verantwortungsvollen Umgang mit urbanem Grün bei der Nachverdichtung gegeben, um so die biologische Vielfalt und Naturausstattung in den Kommunen zu fördern und Städte somit fit für Stadtnatur zu machen.

Quellen
Positionspapier des BfN „Dach- und Fassadenbegrünung – neue Lebensräume im Siedlungsbereich. Fakten, Argumente und Empfehlungen“
https://www.bfn.de/publikationen/bfn-schriften/bfn-schriften-538-dachundfassadenbegruenung-
neue-lebensraeume-im
Themenseite Stadtnatur des BMUV inkl. des Masterplan Stadtnatur
https://www.bmuv.de/stadtnatur
Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) des BMUV
https://www.bmuv.de/service/fragen-und-antworten-faq/fragen-und-antwortenzumaktionsprogramm-
natuerlicher-klimaschutz

Vita Dr. Sebastian Schmauck:

Studium der Raum- und Umweltplanung und Promotion zum Dr.-Ing. an der TU Kaiserslautern, Lehr- und Forschungsgebiet “Landschafts- und Freiraumentwicklung”. Berufliche Stationen als Mitarbeiter in Planungsbüros und als Referent am Umweltministerium NRW.
Seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesamt für Naturschutz, Außenstelle Leipzig, im Fachgebiet “Landschaftsplanung, räumliche Planung und Siedlungsbereich”. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Funktionen von Stadtnatur, Instrumente der Stadtentwicklung, Bau- und Planungsrecht, Theorien und Methoden der Raum- und Landschaftsplanung.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Teilnahme kann auf Anfrage bescheinigt werden. Anmeldungen bitte an info@bluehende-naturparke.de

Die neusten Rundbriefe zum Projekt:

Juni 2024: Insekten und Pflanzen im städtischen Raum – Download hier

Mai 2024: Insekten und Fledermäuse – Download hier

April 2024: Asiatische Hornisse – Download hier

März 2024: Flächenvorbereitung und Ansaat wertvoller Wildblumenwiesen – Download hier

Februar 2024: Die heimischen Pflanzen des Jahres 2024 und ihre Bedeutung für Insekten – Download hier

Dezember 2023: Rück- und Ausblick in den Blühenden Naturparken – Download hier

November 2023: Ist das Lebensraum oder kann das weg? – Download hier

Oktober 2023: Pflanzenevaluierung zeigt: Artenvielfalt gleicht sich über Zeit an – Download hier

September 2023: Der Herbst kommt – Download hier

Juli 2023: Wer braucht schon Stechmücken? – Download hier

Juni 2023: Wie geht unsere Stadt mit Hitze um? – Download hier

Bilanz 2018 – 2023:

Wir freuen uns, dass seit Projektstart mit der Unterstützung von 463 Projektteilnehmenden 1453 Projektflächen aufgewertet werden konnten. Die nun insgesamt 1.244.853,5 Quadratmeter (etwa 124 Hektar) werden extensiv gepflegt.